Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassenübersicht
Die Rouenente ist eine große, robuste Haushendlichtung, die hauptsächlich für Fleisch und weniger für Ausstellungen gehalten wird. Sie ähnelt in der Form einer mallardartigen Ente, ist jedoch deutlich größer und hat ein ruhiges Temperament, das sich gut für Freilandhaltung, Teiche und kalte Klimazonen eignet. Typische Gewichte: Erpel 3,6-4,5 kg; Hennen 3,0-3,8 kg. Die Eierproduktion ist moderat, etwa 120-170 Eier pro Jahr; Eiergewicht ca. 65-90 g; Bruteierdauer 28 Tage. Keine hohe Legeleistung, aber gute Fleischqualität und breitere Brust.
Ausführliche Herkunft
Herkunft: benannt nach Rouen in der Normandie, Frankreich, wo schwere einheimische Zuchtlinien mit mallards gekreuzt wurden, um eine große Fleischente zu schaffen. Die Züchtung wurde im 18. und 19. Jahrhundert intensiviert und verbreitete sich in Europa und Nordamerika im 19. Jahrhundert. Die Rasse wird heute von vielen Zuchtverbänden anerkannt und wegen Fleischqualität und ruhigem Wesen geschätzt.
Ausführliche Beschreibung
Physisch handelt es sich um eine große, tief gebaute Ente mit breiter Brust und kräftigen Beinen, die etwas zurückstehend positioniert sind, was zu einem kurzen, schwerfälligen Gang führt. Das Gefieder entspricht dem Mallard-Muster: Erpel tragen einen glänzend grünen Kopf, einen weißen Halsring und einen blaugrauen Körper; Hennen sind braun marmoriert mit dunkleren Schattierungen am Rücken und Flügeln. Typische Gewichte: Erpel 3,6-4,5 kg; Hennen 3,0-3,8 kg. Verhalten ist in der Regel ruhig und zutraulich, geeignet für Freilandhaltung. Anforderungen: ausreichend Platz zum Freßfutter, sauberes Wasser und ausgewogene Fütterung. Jährliche Eierproduktion moderat (~120-180 Eier) und Brutdauer 28 Tage.