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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Die Landesgans ist eine robuste, mittelgroße bis große Zweinutzungsrasse aus der Landes-Region im Südwesten Frankreichs. Sie wird hauptsächlich für Fleisch gehalten, eignet sich aber auch gut für extensive oder semi-extensive Haltungsformen. Typische Gewichte: Hennen ca. 6–7,5 kg; Hähne ca. 9–11 kg. Schlachtalter in der Regel 16–22 Wochen, je nach Fütterung. Eierproduktion moderat: 25–40 Eier pro Jahr; Eigröße 180–210 g; Brutdauer 28–30 Tage; Schlupfrate ca. 85%. Wesentliches Merkmal: ruhiges, gut zu handhabendes Wesen, gut geeignet für Weidehaltung und Feuchtgebiete in der Landes-Region; Fleischqualität und Geschmack geschätzt; meist in regionalen Märkten und regionalen Spezialitäten verwendet.

Detaillierte Herkunft

Ursprung: Die Landesgans entstand in der Landes-Region im Südwesten Frankreichs. Entwickelt durch Selektion lokaler Gänsebestände und Zugänge von Fleischrassen wie Toulouse, mit dem Ziel, Größe, Fleischertrag und Robustheit zu verbessern; im 19. und frühen 20. Jahrhundert in das landwirtschaftliche Sektor eingeführt; heute vor allem in extensiven oder semi-extensiven Systemen gehalten, mit Weidezugang und zusätzlicher Futterzufuhr; regional verankert in der Gastronomie.

Detaillierte Beschreibung

Körperbau: große, robuste Gans, überwiegend weißes Gefieder; orangefarbener Schnabel und Beine; langer Hals; tiefe Brust; breite Schultern. Verhalten und Haltung: ruhig, zutraulich und gut geeignet für Außenhaltung; Weidehaltung mit Ergänzungsfutter aus Getreide. Gesundheit/Produktion: relativ widerstandsfähig gegenüber feuchten Klimabedingungen; gute Fruchtbarkeit; moderates Brutverhalten; verlässliche Gelege unter Standard-Inkubationsbedingungen; Fleischqualität geschätzt für Zartheit und Geschmack; gängig in regionalen Betrieben unterschiedlicher Größe.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse