Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassenzusammenfassung
Die Bielefelder Henne ist eine Zweinutzungsrasse, die sowohl für starke Eierproduktion als auch für gute Fleischqualität bekannt ist. Entwickelt in den 1970er Jahren in Deutschland, zeichnet sich diese attraktive Rasse durch ihr schönes Gefieder und ihr freundliches Wesen aus.
Detaillierte Herkunft
Die Bielefelder Henne stammt aus Bielefeld, Deutschland, und wurde durch Kreuzung mehrerer verschiedener Rassen, darunter die Italienische Geflügelrasse, die Wyandotte und lokale Rassen, gezüchtet. Das Zuchtziel war es, einen robusten Vogel zu schaffen, der sowohl für die Eier- als auch für die Fleischproduktion geeignet war und gleichzeitig ein ansprechendes Aussehen hatte.
Detaillierte Beschreibung
Die Bielefelder Henne hat eine mittlere Größe und wiegt zwischen 2,5 und 3,5 kg. Ihr Gefieder ist meist eine auffällige Kombination aus goldenen und schwarzen Streifen. Sie hat einen gut proportionierten Körper mit einem breiten Rücken und ihre Beine sind von mittlerer Länge. Die Bielefelder ist bekannt für ihr ruhiges und freundliches Temperament, was sie zu einer geeigneten Wahl für Familienfarmen macht.
Besonderheiten
Ein einzigartiges Merkmal der Bielefelder ist ihr bemerkenswerter Federtren, der ihr ein unverwechselbares Aussehen verleiht. Zudem gehört sie zu den wenigen Rassen, die Eier in heller brauner Farbe legt und eine hohe Eierproduktion aufweist, die durchschnittlich 200-250 Eier pro Jahr beträgt, selbst im Winter.
Wissenswertes zur Haltung
Bielefelder sind relativ robust und können sich gut an verschiedene Klimazonen anpassen. Sie sind nicht besonders aggressiv, was sie gut für gemischte Herden macht. Obwohl sie grundlegende Pflege, eine ausgewogene Ernährung und angemessenen Wohnraum benötigen, gedeihen sie am besten in Freilandhaltung, wo sie nach Futter suchen und natürliche Verhaltensweisen ausüben können.
Herkunftsland: Deutschland