Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassezusammenfassung
Der Wiener Blau ist eine mittelgroße bis mittelgroß‑große Kaninchenrasse mit gleichmäßig schieferblauem Fell, bedingt durch das Verdünnungsgen. Erwachsene Tiere wiegen typischerweise etwa 3,5–5,0 kg. Wesen: meist ruhig und gut zu handhaben, geeignet für Hobbyzüchter und Ausstellung, sofern die Rasse in der Region bekannt ist. Verlässliche Bestandsdaten sind begrenzt und die Verbreitung variiert.
Detaillierte Herkunft
Die historischen Quellen sind spärlich. Der Name weist auf die Region Wien (Österreich) hin; die Festlegung der Rasse erfolgte, soweit bekannt, in Mitteleuropa im späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert durch Selektion auf eine gleichmäßige blaue Fellfarbe. Konkrete Stammkreuzungen und Gründerlinien sind in zugänglichen Primärquellen nicht gut dokumentiert, weshalb genaue Aussagen mit Vorsicht zu behandeln sind. Anerkennung und Popularität unterscheiden sich von Land zu Land.
Detaillierte Beschreibung
Fell: einheitliches schiefer‑ bis stahlblau ohne Zeichnungen; die blaue Farbe entsteht durch das Verdünnungsallel (d) auf schwarzer Grundfarbe. Felltyp: kurz bis mitteldicht, nicht wollig. Körperbau: mittlere bis mittlere‑große Konstitution, meist gut bemuskelt und kompakt; typisches Körpergewicht circa 3,5–5,0 kg. Fortpflanzung und Lebenserwartung: durchschnittliche Wurfgröße bei mittelgroßen Rassen etwa 5–8 Junge; Lebenserwartung unter guter Pflege zumeist 5–8 Jahre. Für genaue Maße und Ausstellungskriterien sollte die jeweilige nationale Rassestandard‑Publikation konsultiert werden.