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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rasseübersicht

Der Blau von Ham ist eine belgische mittelgroße bis große Kaninchenrasse, die durch ein einheitliches stahlblaues Fell gekennzeichnet ist. Es handelt sich um einen historisch auf Fleischproduktion und Ausstellung selektierten Typ: kompakter, muskulöser Körper mit ruhigem, handlichem Wesen. Das erwachsene Gewicht wird üblicherweise im Bereich von etwa 4,0–6,0 kg angegeben, wobei nationale Standards und Linien variieren; das Fell ist kurz bis mittellang und dicht.

Detaillierte Herkunft

Die Rasse stammt aus Belgien und ist nach dem Ort Ham benannt (Bleu de Ham). Züchter vor Ort selektierten auf eine gleichmäßige blaue Färbung und eine gute Schlachtkörperkonformation. Konkrete historische Angaben (genaue Züchter, exakte Entstehungsdaten) unterscheiden sich in den Quellen; die Rasse ist traditionell mit belgischen Zuchtpraktiken verbunden und wird sowohl von Hobbyzüchtern als auch von kommerziellen Züchtern gepflegt. Für präzise Herkunfts‑ und Anerkennungsdaten empfiehlt sich die Konsultation des nationalen Rassestandards oder des Rassevereins.

Detaillierte Beschreibung

Körperbau: kompakt, gut bemuskelt, mit breiten Schultern und Keulen, geeignet für Fleischproduktion und Schau. Fell und Farbe: gleichmäßiges Stahlblau über den ganzen Körper; Farbhomogenität und das Fehlen unerwünschter Zeichnungen sind wichtige Standardkriterien. Größe und Leistung: das erwachsene Gewicht liegt typischerweise etwa zwischen 4,0 und 6,0 kg, abhängig von Linie und Standard. Fortpflanzung und Haltung: Fruchtbarkeit und Wurfgrößen entsprechen denen anderer mittelgroßer bis großer Fleischrassen (konkrete Werte hängen von Genetik und Haltungsbedingungen ab). Verhalten und Pflege: in der Regel ruhig und gut händelbar bei entsprechender Sozialisierung; benötigt angemessene Unterbringung, ausgewogene Ernährung und Gesundheitskontrolle. Für genaue Konformationsmerkmale und Fehler bei Ausstellungen sollte der nationale Standard oder der Rasseverein konsultiert werden.