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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassezusammenfassung

Der Blauer von Sint‑Niklaas ist eine regionale belgische Kaninchenrasse, benannt nach der Stadt Sint‑Niklaas/Saint‑Nicolas. Qualitativ zeichnet sie sich durch ein gleichmäßiges blaues (stahl‑ bis schieferblaues) Fell, eine kompakte bis leicht gewölbte Körperform und ein ruhiges, robustes Temperament aus, geeignet für Kleinhöfe und lokale Schauveranstaltungen. Quantitativ werden in Berichten erwachsene Gewichte im mittleren Bereich angegeben (etwa 3–5 kg), eine Tragzeit von rund 28–31 Tagen und Würfe häufig mit 5–7 Jungtieren; die Dokumentation und offiziellen Standards sind jedoch begrenzt.

Detaillierte Herkunft

Qualitativ entstand die Rasse durch regionale Zuchtarbeit von Züchtern um Sint‑Niklaas (Ostflandern), mit dem Ziel einer stabilen blauen Fellfarbe und einer nützlichen Körperkonstitution. Quantitativ sind genaue Entstehungsdaten, Stammlinien und Zuchtunterlagen in den verfügbaren Quellen selten; die meisten Angaben datieren die Entwicklung in die späte Mitte/Ende des 19. bis frühe 20. Jahrhunderts durch regionale Selektion, wobei die Rasse überwiegend regional blieb.

Detaillierte Beschreibung

Qualitativ zeigt die Rasse einen gut ausgefüllten, festen Körperbau, dichtes, mittellanges Fell mit einheitlicher blauer Färbung, mäßig starke Knochen und mittellange Ohren in natürlicher Haltung. Quantitativ nennen lokale Beschreibungen ein erwachsenes Gewicht von etwa 3–5 kg, eine gleichmäßige Farbverteilung mit minimalen Abzeichen sowie reproduktive Kennwerte, die mit allgemeinen Hauskaninchen übereinstimmen (Tragzeit ~28–31 Tage, durchschnittliche Wurfgröße 5–7). Hinweis: Exakte Standardmaße und Bewertungskriterien können je nach Klub variieren und verfügbare Quellen sind begrenzt.