Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassenübersicht
Der Burgundy Fawn ist eine mittelgroße bis große Kaninchenrasse, traditionell für die Fleischerzeugung und als Zweinutzungsrasse gehalten. Kennzeichnend ist das warme, fuchs- bis burgunderfarbene Fell, der kompakte, muskulöse Körperbau und ein meist ruhiges Wesen. Erwachsene wiegen typischerweise in einer praktischen Spanne (häufig angegeben etwa 3,5–5,0 kg) und Häsinnen werfen im Durchschnitt Würfe von circa 6–8 Jungtieren. Die Rasse gilt als effizient in der Futterverwertung mit solider Schlachtkörperkonformation.
Detaillierte Herkunft
Die Rasse stammt aus der Region Burgund (Bourgogne) in Frankreich und entstand durch lokale Zuchtwahl, bei der Züchter auf Fleischleistung und die charakteristische fuchsfarbene Färbung achteten. Die Entwicklung erfolgte überwiegend in bäuerlichen und regionalen Haltungen, nicht als Ergebnis eines einzigen, genau dokumentierten Zuchtprogramms. Daher ist die Entstehung eher regional und handwerklich geprägt, und exakte Gründerkreuzungen sind nicht immer ausführlich archiviert.
Detaillierte Beschreibung
Exterieur: Der Burgundy Fawn zeigt eine kompakte, muskulöse Statur mit breitem Rücken und kräftiger Hinterhand, Eigenschaften, die für die Fleischproduktion relevant sind. Fell und Farbe: Das Fell ist kurz, dicht und glänzend; die Grundfarbe reicht von warmem Fawn bis zu tiefem Burgunder mit gelegentlich dunkleren Deckhaaren, die der Farbe Tiefe verleihen. Fortpflanzung und Entwicklung: Die Trächtigkeit entspricht dem allgemeinen Kaninchenstandard (etwa 31 Tage), die Wurfgröße liegt typischerweise bei 6–8 Jungtieren, und das Erreichen des Schlacht- oder Marktgewichts erfolgt meist innerhalb von 8–12 Wochen, abhängig von Fütterung und Haltung. Haltungshinweis: Die Rasse ist anpassungsfähig an konventionelle und Freilandhaltung, profitiert jedoch von ausgewogener Ernährung, um ihre Leistung zu zeigen.