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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassezusammenfassung

Der Kalifornier ist ein mittelgroßes bis großes, kompakt gebautes Kaninchen mit weißem Körper und dunklen Abzeichen (Nase, Ohren, Läufe, Schwanz). Es ist eine Zweinutzungsrasse, geeignet für Fleischproduktion und Ausstellung. Erwachsenengewicht typischerweise 4,1–5,0 kg (9–11 lb). Wesen meist ruhig und zutraulich. Lebenserwartung bei guter Pflege etwa 5–8 Jahre. Geschlechtsreife etwa mit 5–6 Monaten. Durchschnittliche Wurfgröße: 6–8 Jungtiere.

Detaillierte Herkunft

Der Kalifornier entstand in Kalifornien (USA) zu Beginn des 20. Jahrhunderts durch gezielte Kreuzungen, um ein kompakt gebautes, fleischbetontes Kaninchen mit auffälligem Punktemuster zu entwickeln. Züchter führten über mehrere Generationen Selektion durch, um Körperbau und das weiße Fell mit dunklen Abzeichen zu stabilisieren. Quantitativ: Entstehungszeitraum = frühes 20. Jahrhundert; Festigung der Rassemerkmale erfolgte über mehrere Dekaden.

Detaillierte Beschreibung

Körperbau: kompakter/cobby Typ mit breitem Rücken und gut bemuskelter Hinterhand, kurzer Hals und leicht gerundeter Hinterpartie — Merkmale, die für die Fleischproduktion geschätzt werden. Gewicht: Idealgewicht (Adult) 4,1–5,0 kg. Fell: kurz, dicht und weich; geringer Pflegeaufwand (wöchentliches Bürsten meist ausreichend). Farbmuster: reiner weißer Körper mit klar abgegrenzten dunklen Abzeichen an Nase, Ohren, Läufen und Schwanz; Farbton der Abzeichen reicht üblicherweise von dunkelbraun bis schwarz. Fortpflanzung & Haltung: Geschlechtsreife mit ca. 5–6 Monaten; Tragzeit ca. 28–31 Tage; durchschnittliche Wurfgröße 6–8 Kits. Praktische Hinweise: der Kalifornier gilt als robust und leistungsfähig, gut geeignet für kleine bis mittlere Fleischproduktionen und wegen seines Farbkontrasts auch für Ausstellungen.