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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Zusammenfassung der Rasse

Der Meißner Widder ist ein mittelgroßer Widderkaninchen-Typ mit hängenden Ohren, geschätzt wegen seiner kompakten Statur und des ruhigen Charakters. Das adulte Gewicht wird häufig mit etwa 3,0–5,5 kg angegeben. Das Fell ist kurz bis mittel und dicht, die Farbvarianten sind abhängig von Zuchtvereinen unterschiedlich. Die Lebenserwartung bei guter Haltung liegt typischerweise bei circa 5–8 Jahren. Die Rasse wird als Haustier, für Ausstellungen und von einigen Kleinzuchtbetrieben gehalten.

Detaillierte Herkunft

Die Herkunft des Meißner Widders ist mit Züchtern in und um Meißen (Sachsen) verbunden. Entstanden ist die Rasse durch Selektion lokal vorhandener Widdertypen und gezielte Kreuzungen, um einen gebogenen Rassetyp mit ausgeprägten Hängeohren und kompakter Konstitution zu etablieren. Die Herausbildung des Typs wird den züchterischen Aktivitäten von Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts in Sachsen zugerechnet; konkrete Stammlinien und Daten variieren jedoch zwischen den Quellen.

Detaillierte Beschreibung

Körperbau: mittelgroß, kompakt bis leicht gerundet mit breiter Brust und gut entwickelter Hinterpartie; Kopf breit mit markanter Stirn, die Ohren hängen seitlich herab. Fell und Farben: kurz bis mittellang, dicht, mit verschiedenen anerkannten Farbvarianten je nach Standard. Fortpflanzung & Haltung: Geschlechtsreife meist ab 4–6 Monaten; durchschnittliche Wurfgröße 5–8 Junge; Tragzeit rund 31–33 Tage. Verhalten: in der Regel ruhig und zutraulich bei regelmäßiger Handhabung. Die angegebenen quantitativen Werte spiegeln übliche Bereiche aus deutscher Zuchtpraxis wider; Ausstellungsstandards und zulässige Farbformen können regional abweichen.