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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Zusammenfassung der Rasse

Das Rex ist ein mittelgroßes Hauskaninchen, das vor allem für sein charakteristisches plüschiges, samtartiges Fell geschätzt wird, das durch eine rezessive Haarmutation entsteht. Erwachsene Standard‑Rex wiegen typischerweise etwa 3,4–4,8 kg; der Mini Rex, eine kleinere Ausführung, wiegt meist 1,6–2,0 kg. Die Lebenserwartung bei guter Haltung liegt gewöhnlich bei 5–8 Jahren. Das Temperament ist in der Regel ruhig und neugierig, geeignet als Haustier und für Ausstellungen; viele Farbvarianten sind anerkannt.

Detaillierte Herkunft

Die Rex‑Fellmutation wurde Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich erstmals beobachtet (etwa 1919–1920). Französische Züchter selektierten Tiere mit diesem plüschigen Fell und stabilisierten das Merkmal; in den 1920er Jahren verbreitete sich der Typ nach Großbritannien und in die USA. Die Rasse wurde in diesem Jahrzehnt von wichtigen Kaninchenvereinen anerkannt. Ziel der Zucht war es, das kurze, dichte Fell zu fixieren und eine kompakte, gut bemuskelte Konstitution zu erreichen.

Detaillierte Beschreibung

Exterieur: Der Standard‑Rex zeigt einen kompakten, gut bemuskelten Körperbau mit mittlerem bis breitem Kopf; erwachsenes Gewicht ≈ 3,4–4,8 kg. Fell: das prägende Merkmal ist das kurze, dichte Fell, bei dem die Grannenhaare (Deckhaare) dieselbe Länge wie das Unterhaar haben, wodurch eine sehr weiche, samtige Oberfläche entsteht; Haarlänge typischerweise kurz (ca. 1–2 cm). Fortpflanzung und Haltung: durchschnittliche Würfe umfassen häufig 5–8 Junge; trotz des kurzen Fells sind regelmäßige Gesundheitskontrollen und grundlegende Pflege (Entfernung loser Haare, Krallenpflege) empfehlenswert. Verwendung: früher regional auch für Fell und Fleisch gezüchtet, wird das Rex heute überwiegend als Ausstellungs- und Haustier gehalten.