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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassekurzbeschreibung

Das Saint‑Hubert‑Silber ist eine kleine bis mittelgroße Kaninchenrasse, bekannt für ihr silbern wirkendes Fell; der Name bezieht sich auf Saint‑Hubert in den belgischen Ardennen. Es handelt sich überwiegend um eine traditionelle/ausstellungsorientierte Rasse und weniger um eine verbreitete kommerzielle Linie. Das Erwachsenengewicht wird häufig mit etwa 3,0–4,5 kg angegeben. Die Lebenserwartung bei guter Haltung liegt in der Regel bei circa 5–8 Jahren.

Detaillierte Herkunft

Die Rasse ist nach der Region Saint‑Hubert in Belgien benannt. Historische Hinweise datieren ihre Entstehung in das 19. Jahrhundert in den wallonischen Ardennen; präzise Zuchtunterlagen sind jedoch begrenzt. Die Bezeichnung ‚Argenté‘ weist auf gezielte Selektion hinsichtlich einer Silberung des Fells hin, vermutlich durch Kreuzungen lokaler Tiere mit damals verfügbaren silbernden Varianten. Außerhalb der Herkunftsregion bleibt die Rasse selten.

Detaillierte Beschreibung

Fell und Farbe: charakteristisch ist die Silberung – Deckhaare mit silbrigen Spitzen oder vereinzelt silbrige Haare, die einen metallischen Glanz erzeugen. Fellstruktur: in der Regel dicht, kurz bis mittellang. Körperbau und Größe: kompakter, muskulöser Körper mit mittlerer Knochenstärke; Erwachsenengewicht ungefähr 3,0–4,5 kg. Haltung: regelmäßiges Bürsten zur Entfernung loser Haare, faserreiche Ernährung und ausreichende Bewegung sind wichtig. Verwendung und Status: vorwiegend bei Liebhabern und Ausstellern gehalten; international als selten eingestuft. Detaillierte Normen können national unterschiedlich sein.