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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassezusammenfassung

Der Thüringer Chamois ist ein klein- bis mittelgroßer Hauskaninchen-Typ, bekannt für seine chamoisfarbene Tönung (warm fuchsfarben mit dunkleren Deckhaaren). Qualitativ zeigt er einen kompakten, gut bemuskelten Körper, aufrechte Ohren und ein ruhiges, wachsames Wesen, geeignet für Ausstellung und Hobbyhaltung. Quantitativ wiegen ausgewachsene Tiere typischerweise etwa 2,5–3,2 kg, die Lebenserwartung liegt bei ungefähr 6–8 Jahren, und Würfe umfassen meist 4–6 Junge.

Detaillierte Herkunft

Der Name verweist auf die Region Thüringen in Mitteldeutschland, wo Züchter die chamois-Färbung über Generationen selektierten. Qualitativ wurde auf eine warme, geschichtete Fellfarbe mit dunkleren Deckhaaren und charakteristischen Gesichtszeichnungen Wert gelegt. Quantitativ existieren in Deutschland seit dem 19. und frühen 20. Jahrhundert regionale Zuchtlinien und Standards, wobei genaue Daten und Registrierungen je nach Verein unterschiedlich sind.

Detaillierte Beschreibung

Qualitativ zeichnet sich das Fell durch einen warmen fuchsfarbenen Grundton mit dunklerer Deckhaarzeichnung aus, die ein schattiertes Aussehen und deutliche Gesichtsmarkierungen ergibt; das Fell ist mittellang und liegt eng am Körper. Die Körperform ist kompakt und muskulös, nicht langgestreckt oder stark gewölbt. Das Wesen ist überwiegend ruhig und neugierig. Quantitativ liegt das Richtgewicht bei etwa 2,5–3,2 kg; die durchschnittliche Wurfgröße beträgt circa 4–6 Jungtiere; die Pflege erfordert wöchentliches Bürsten und verstärkte Fellpflege während des Haarwechsels sowie eine faserreiche Ernährung.