Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassezusammenfassung
Der Gris de Touraine ist eine traditionelle französische Hauskaninchenrasse aus der Region Touraine. Qualitativ wird sie für ihre Robustheit, ruhige Wesensart und als Zweinutzungsrasse (Fleisch und Fell) geschätzt; sie zeichnet sich durch ein schiefergraues Fell aus. Quantitativ liegt das adulte Gewicht in Berichten häufig bei etwa 3,0–4,5 kg (Quellen variieren); die Lebenserwartung unter Heimhaltung wird oft mit rund 5–8 Jahren angegeben. Die Rasse gilt heute als selten und wird von regionalen Züchtern erhalten.
Detaillierte Herkunft
Qualitativ entstand der Gris de Touraine durch lokale Selektion von Landwirten und Züchtern in der Touraine (Zentralfrankreich), mit dem Ziel eines grauen, widerstandsfähigen Kaninchens für gemischte Landwirtschaft. Er zählt zu den alten regionalen französischen Rassen, die durch praktische Selektion statt durch eine einzelne standardisierte Stammform entstanden sind. Quantitativ werden erste Erwähnungen und Dokumentationen in regionalen Bestandslisten gegen Ende des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts datiert (genaue Daten schwanken je nach Quelle). Die traditionelle Verbreitung liegt überwiegend in Indre‑et‑Loire und Nachbardepartements; die aktuellen Bestände sind begrenzt.
Detaillierte Beschreibung
Qualitativ zeigt der Gris de Touraine ein schiefer‑ bis stahlgraues Fell, oft mit feiner Agouti‑Zeichnung und hellerem Unterfell; das Haar ist mittellang und dicht, an Außenhaltung angepasst. Der Körperbau ist mittelgroß, kompakt und muskulös mit ruhigem Temperament und guter Muttereigenschaft. Quantitativ wird das Adultgewicht üblicherweise mit rund 3,0–4,5 kg angegeben; die Reife und fast ausgewachsene Größe werden meist in etwa 4–6 Monaten erreicht, und Wurfgrößen bei solchen traditionellen Rassen liegen häufig im Bereich von 5–8 Kitzen (als indikative Werte, abhängig von Haltungs- und Zuchtbedingungen).