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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Die Bezeichnung beschreibt zumeist einen zwergwidderähnlichen Typ mit Angora‑Wollanlage und nicht eine international anerkannte Rasse. Qualitativ verbindet das Tier die kompakte, runde Form und den hängenden Ohrentyp eines Zwergwidders mit der langen, feinen Wolle der Angora‑Linien. Quantitativ sind Merkmale stark unterschiedlich: das Körpergewicht liegt häufig grob zwischen 1,2 und 3,5 kg je nach Anteil der Angora‑Gene, die Lebenserwartung beträgt bei guter Haltung meist 5–10 Jahre, und die Fellpflege erfordert tägliches Bürsten sowie Schur/Kämmen etwa alle 8–12 Wochen.

Herkunft im Detail

Der Begriff wird in der Regel für Kreuzungen oder selektive Linien verwendet, bei denen Zwerg‑/Mini‑Widder mit Angora‑Kaninchen (English, French, Satin Angora u.ä.) verpaart werden. Es gibt keine einheitliche Herkunftsgeschichte und keine allgemeine Anerkennung durch große Kaninchenverbände; vielmehr entstand diese Kombination bei Hobbyzüchtern, die das Aussehen eines Widderkaninchens mit Wollproduktion verbinden wollten. Quantitativ führen solche Kreuzungen zu heterogenen Würfen: Größe, Felllänge und Wollmenge können innerhalb eines Wurfs deutlich schwanken.

Detaillierte Beschreibung

Exterieur: meist kompakte, gedrungene Statur mit niedrigem Körperbau und neben dem Kopf entlang fallenden Ohren. Fell: durch den Angora‑Einfluss entsteht ein langes, weiches Wollkleid; Ausprägung und Dichte der Wolle (Gesicht, Ohren, Körper) hängen von den jeweiligen Angora‑Vorfahren ab. Pflege: regelmäßige Pflege ist obligatorisch — tägliches leichtes Bürsten und mindestens wöchentlich intensiveres Kämmen; zusätzlich Schur oder Auskämmen etwa alle 8–12 Wochen, um Verfilzungen zu vermeiden. Nutzung: Wollaufkommen ist sehr variabel und nicht standardisiert; einige Tiere liefern nur geringe Mengen, andere können für handwerkliche Wollverwendung nützlich sein, jedoch sind reinrassige Angoraarten für zuverlässige Fasererträge besser geeignet. Gesundheit: die Kombination aus dichter Wolle und hängenden Ohren verlangt erhöhte Aufmerksamkeit für Hautpflege, Verfilzungsprophylaxe und Ohrgesundheit.