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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassezusammenfassung

Ein kleiner, kompakter Widderkaninchen‑Typ mit der für Löwenkopf typischen Mähne: ein Kragen aus längeren, wolligen Haaren um den Kopf, teils bis zu den Flanken reichend, kombiniert mit hängenden Ohren. Qualitativ ist das Tier lebhaft aber meist ruhig im Umgang, gut als Haustier geeignet. Quantitativ wiegen erwachsene Tiere üblicherweise etwa 1,0–2,5 kg, die Körperlänge liegt ungefähr bei 30–40 cm, die Mähnenlänge beträgt bei ausgeprägter Ausbildung typischerweise 1–4 cm und die Lebenserwartung unter guter Haltung liegt bei etwa 6–10 Jahren. Wurfgrößen sind bei Zwerglinien eher klein, meist 3–5 Jungtiere.

Detaillierte Herkunft

Dieser Typ entstand durch Kreuzungen von Züchtern zwischen Löwenkopf-Typen (ausgewählt für eine wollige Halskrause) und Widder‑Zwerg/Minilop-Linien (ausgewählt für hängende Ohren und kompaktes Format). Qualitativ ist die Herkunft damit zusammengesetzt und relativ jung (vorwiegend Ende 20. bis Anfang 21. Jahrhunderts). Quantitativ benötigt die Stabilisierung der Kombination Mähne + hängende Ohren mehrere Zuchtgenerationen — häufig 3–8 Generationen gezielter Kreuzungen und Rückkreuzungen — bis ein konsistenter Typ entsteht. Die Anerkennung durch Rasseverbände variiert je nach Land und Variante.

Detaillierte Beschreibung

Fell und Pflege: das Körperfell ist meist kurz bis mittellang, ergänzt durch eine lokal begrenzte, wollige Mähne um den Kopf; bei manchen Linien erscheint eine partielle Mähne auf den Schultern. Qualitativ erfordert die Mähne mehr Pflege als normales Kurzhaar. Quantitativ empfiehlt sich Bürsten 2–3 Mal pro Woche, in der Mauserzeit täglich. Körperbau: kompakter Korpus, kurzer Hals, breiter Kopf mit hängenden Ohren, die in vielen Exemplaren etwa 10–16 cm Länge erreichen. Verhalten und Haltung: in der Regel sozial und benötigt tägliche Auslaufzeit unter Aufsicht (mindestens 1–3 Stunden). Ernährung: Heu sollte den Großteil der Nahrung ausmachen (ad libitum), täglich frisches Grünfutter, und Kraftfutter nur begrenzt nach Bedarf (quantitativ einige zig Gramm pro Tag, abhängig vom Produkt und Gewicht). Gesundheit und Zucht: aufgrund gemischter Abstammung und Zwergmerkmalen können einzelne Linien anfälliger für Zahn- oder Konformationsprobleme sein; verantwortungsvolle Zucht achtet auf korrekte Zahnstellung und gute Fellqualität.