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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Der Böhmische Satinroller ist eine mittelgroße Taube, bekannt für ihr satinartiges Gefieder und eine schlanke, ausgewogene Statur. Sie zeigt typischerweise einen kompakten Körperbau mit kurzem Hals und breiter Brust. Die Satin-Färbungen variieren, bevorzugt wird ein gleichmäßiges, glänzendes Gefieder. Quantitativ erreichen ausgewachsene Vögel eine Gesamtlänge von ca. 30–34 cm, mit einer Flügelspannweite proportionell zum Körpermaß und einem Gewicht, das je nach Alter und Fütterung typischerweise in einem mittleren Bereich liegt.

Detaillierte Herkunft

Ursprunglich aus Böhmen (historische Region des heutigen Tschechien), entstand der Satinroller durch gezielte Kreuzungen lokaler Rass- und Satin-Varianten im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Züchter strebten danach, eine rolle-fähige (bou-lant) Aktion mit einem glänzenden satinartigen Finish zu kombinieren, was zu einem Vogel führte, der sowohl in Ausstellungen als auch in der Federkleid-Ästhetik geschätzt wurde. Die Zucht verbreitete sich in Mitteleuropa und wurde im Verlauf des 20. Jahrhunderts von verschiedenen Taubenzuchtverbänden standardisiert, wobei regionale Unterschiede in Farbpaletten und Flaumstruktur auftreten.

Detaillierte Beschreibung

Die Konformation betont einen kompakten Rumpf, kurzen Hals und eine ausgewogene, symmetrische Silhouette. Das Gefieder ist satinartig und verleiht dem Vogel einen samtigen Glanz. Das Verhalten ist in der Regel ruhig und gefasst, mit möglichem leichtem Rollverhalten im Flug, abhängig von Linie und Training. Farbvarianten umfassen einfarbige sowie satinfarbene Muster, mit sorgfältig gezeichneten Flügel- und Schwanzkanten. Pflege umfasst eine stabile Ernährung, regelmäßige Bewegung, Ringeinpassung und eine saubere Volière, um Gefiederqualität und Satin-Glanz zu erhalten.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse