Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassezusammenfassung
Der Carneau-Taube ist eine der größten Mövchenrassen, in Frankreich für Fleischproduktion und Ausstellungen gezüchtet. Sie zeichnet sich durch enorme Körpergröße, ruhiges Temperament und zuverlässige Zucht aus. Typische Maße: Gewicht M 2,6–3,4 kg, W 2,0–2,9 kg; Körperlänge 45–55 cm; Flügelspannweite 60–70 cm; Lebenserwartung 6–12 Jahre in artgerechter Haltung. Farbenvielfalt; braucht geräumige Unterbringung; energiereiche Ernährung; geeignet als Fleisch- und Showtaube, fliegt nicht lange.
Ausführliche Herkunft
Ursprung: Frankreich, im 19. Jahrhundert aus großen Fleischtaubenlinien entstanden; Züchtung auf maximale Masse, Standfestigkeit, robusten Körperbau; Verbreitung in Westeuropa im frühen 20. Jahrhundert; Name Carneau verweist auf regionale Linien oder Züchter; in franz. und internationalen Züchterkreisen bekannt.
Ausführliche Beschreibung
Körperbau: sehr groß, tiefe Brust, gerader Rücken, massige Silhouette; Kopf klein, Hals kurz, Schnabel kurz; Beine kräftig; Gefieder dicht; Farben breit; Gelege: 1–2 Eier; Brutdauer 17–19 Tage; Nachkommen erreichen Flugfähigkeit ca. 6 Monate; jährliche Brutleistung 3–4 Nester bei günstigen Bedingungen; Fertilität 70–85%.