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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Der Tippler ist eine leichte bis mittelgroße Taube, die für Ausdauerflüge gezüchtet wird statt für Schnelligkeit. Typische Merkmale sind schlanker Körper, lange Flügel und ein ruhiges, gut trainierbares Wesen. Farbvarianten reichen von einfarbig bis gescheckt; viele Standardarten werden von Vereinen anerkannt. Quantitativ typischer Flug: 2–6 Stunden pro Session; zurückgelegte Distanz ca. 40–150 km je nach Bedingungen; Erwachsenen-Gewicht ca. 320–450 g.

Detaillierte Herkunft

Ursprung: Großbritannien im 19. Jahrhundert; entwickelt aus Fluge- und Ausstellungsstämmen, um längere Flüge zu ermöglichen. Verbreitung in Mitteleuropa (Deutschland, Frankreich, Niederlande, Österreich) und andere Regionen durch Züchter, die längere, kontrollierte Flüge anstrebten. Erste Dokumentationen und Rassestandards um 1860–1890; formelle Vereine und Richtlinien entstanden im frühen 20. Jahrhundert. Beliebtheit wuchs durch Verbesserungslinien, die auf Ausdauer und Flusstabilität abzielen.

Detaillierte Beschreibung

Physische Merkmale: schlanker Körperbau, lange Flügel, kurzer Schnabel; Haltung: aufrechte Flughaltung; Federkleid: breite Farbpalette (einfarbig, gescheckt, gemustert). Verhalten: meist freundlich und gut zu trainieren; Pflege: großzügiger Stall, tägliche Bewegung, ausgewogene Ernährung, sauberes Wasser und regelmäßige Gesundheitskontrollen. Brutverhalten: typischerweise zwei Eier pro Wende; Brutdauer 17–19 Tage; Aufzuchtdauer 18–23 Tage. Lebensdauer: ca. 6–12 Jahre bei guter Pflege.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse