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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Der Hannoversche Tümmler ist eine mittelgroße Taubenzucht, bekannt für akrobatische Kopfsprünge und Tauchflüge. Er zeichnet sich durch eine robuste Konstitution, ein ruhiges Temperament und gute Ausstellungseignung aus. Typisches Gewicht ca. 260–320 g, Länge ca. 28–32 cm; Lebensdauer 5–12 Jahre bei richtiger Pflege. Farbenvielfalt von einfarbig bis gescheckt. Im Flug führt er kontrollierte Salti aus, die von Züchtern wegen Gleichgewicht und Show-Charakter geschätzt werden.

Ausführliche Herkunft

Ursprung: Hannover, Niedersachsen, Deutschland. Im 19. Jahrhundert von Züchtern entwickelt, die auf Tumnell- bzw. Salto-Fähigkeit, Balance und Federqualität selektierten. Die Rassestandards wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts von europäischen Taubenzuchtclubs(Standardisierung anerkannt). Verbreitung zunächst im deutschsprachigen Raum, anschließend europaweit.

Ausführliche Beschreibung

Körperbau: kompakt bis mittelgroß, Kopf rund, Schnabel mittelgroß, Brust breit. Flügel lang, Flügeldecken stark, Schwanz moderat. Gefieder dicht und glatt; breite Farb- und Musterpalette. Flugverhalten: bekannt für Tumbles (Kopfunterflug) während oder nach kurzen Flügen; mehrere Manöver je nach Training. Fortpflanzung: in der Regel 2 Eier pro Gelege; Brutdauer 17–19 Tage; Jungtiere hilflos bei der Geburt und benötigen elterliche Pflege. Pflege: regelmäßige Bewegung, ausgewogene Ernährung und ein ruhiger Taubenschlag fördern Leistung.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse