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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenübersicht

Der Orientalroller ist eine mittelgroße, kompakte Taube, bekannt für ihren rollenden Flug. Sie besitzt eine robuste Konstitution, einen relativ kurzen Hals, eine breite Brust und einen kurzen Schnabel. Der Typ ist ausgewogen, mit mittleren bis kurzen Beinen und einem glatten, gut ausgearbeiteten Gefieder. Quantitative Merkmale umfassen typischerweise ein Gewicht von 300–360 g, eine Körperlänge von 28–32 cm und eine Flügelspannweite von 45–60 cm. Im Flug führt sie eine Reihe scharfer Rollen durch, die üblicherweise 1–4 Sekunden dauern und 2–6 aufeinanderfolgende Rollen umfassen. Farbvariationen sind breit (solide, bicolor, gefleckt). Temperament ist im Allgemeinen ruhig und kontaktfreudig, geeignet für Volieren und Shows. Lebensdauer bei guter Pflege meist 6–12 Jahre.

Detaillierte Herkunft

Ursprung wahrscheinlich im Indischen Subkontinent und in den östlichen Regionen, mit Einfluss durch Züchter im Nahen Osten und Europa. Die Rasse entstand im 17.–19. Jahrhundert, als Züchter die rollende Flugleistung schätzten. Im 19. Jahrhundert in Europa eingeführt, begannen Clubs die Typen- und Leistungsstandards zu standardisieren. Genetische Vielfalt führte zu zahlreichen Farbvarianten und regionalen Unterscheidungen, verbunden durch die charakteristische rollende Flugweise.

Detaillierte Beschreibung

Morphologie: mittelgroß, kompakt; Kopf klein; Schnabel kurz; Augen hell und aufmerksam; Hals gebogen; Brust breit; Flügel lang; Schwanz mittelgroß; Beine von mittlerer Länge. Gefieder: breite Farbvielfalt (uni, gescheckt, gemustert). Maße: 28–32 cm lang, 300–360 g schwer. Verhalten: aktiver Flug, benötigt geräumigen Loft und regelmäßige Bewegung; Futter Standardtaubenfutter; Lebensdauer 6–12 Jahre je nach Pflege.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse