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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Zusammenfassung der Rasse

Zusammenfassung: Der Perser-Roller ist eine mittelgroße, kompakte Brieftaube, die vor allem durch ihre rollende Flugfigur auffällt. Sie wird von Züchtern wegen ihres dramatischen Auftritts und ihres ruhigen Wesens gern gehalten. Das markante Merkmal ist das Rollen im Flug, das je nach Tier und Training nur wenige Sekunden oder längere Abschnitte dauern kann. Farbvarianten reichen von einfarbig über gesprenkelt bis mehrfarbig und werden von Zuchtverbänden anerkannt.

Ausführliche Herkunft

Herkunft: Die Herkunft wird gewöhnlich mit der Persien-Region (Iran) und dem Nahen Osten in Verbindung gebracht, wo frühe Tummler durch lokale Züchter entwickelt wurden. Im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert brachten europäische und amerikanische Züchter Perser Roller nach Europa und Nordamerika und kreuzten sie mit anderen Rollern und Zierdupfeln, um das Rollverhalten zu stabilisieren und die Körperform zu verfeinern. Heute gibt es mehrere Linien, von denen jede unterschiedliche Roller-Stile und Farbmuster bevorzugt; Standards variieren je nach Land und Club.

Detaillierte Beschreibung

Morfologie: mittelgroßer bis kompakter Körper, runder Kopf, kurzer Hals, kurzer gerader Schnabel; helle, wache Augen; dichtes, glattes Gefieder; Flügel von kurzer bis mittlerer Länge; Schwanz mittellang. Farben: häufig einfarbig, gescheckt oder gemustert. Flugverhalten: Die Rollsequenz beginnt nach Abdrehen und kann einige Sekunden bis zu mehreren Kreisen dauern; Höhe und Amplitude hängen von Linie und Training ab. Pflege: regelmäßige Flüge oder geräumte Käfige notwendig, ausgewogene Ernährung aus Körnern und Samen, frisches Wasser und regelmäßige Gesundheitschecks; bei richtiger Pflege kann der Perser-Roller ein langes Leben führen.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse