Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassenzusammenfassung
Die Pfauenschwanztaube ist eine zierliche Showrasse, die durch einen extrem langen Schwanz gekennzeichnet ist, der eine breite semicirkuläre Fächerform bildet, ähnlich dem Pfauenschwanz. Der Körper ist mittelgroß bis groß, mit einem vergleichsweise kurzen Hals und glattem Gefieder. Körperlänge ca. 30–40 cm; Gewicht ca. 400–600 g. Schwanzlänge ca. 25–40 cm, bestehend aus 20–30 langen Steuerfedern. Farbenstandards variieren, üblicherweise blau oder schwarz mit irisierendem Halsgefieder; andere Farbvarianten treten je nach Zuchtlinie auf. Temperament meist ruhig und zutraulich, aber der Schwanz ist empfindlich und erfordert schonende Behandlung während der Mauser. Unterbringung in großem Taubenschlag mit sicheren Sitzstangen und tail-schonenden Oberflächen empfohlen. Lebenserwartung typischerweise 8–12 Jahre.
Ausführliche Herkunft
Die genaue Herkunft der Pfauenschwanztaube liegt in Europa, vermutlich Frankreich und benachbarte Regionen, und entstand durch Kreuzungen zwischen langschwänzigen Linien und Fantail-ähnlichen Rassen, um eine eindrucksvolle Schwanzform zu erzielen und dabei einen kompakten Körper zu bewahren. Frühe Beschreibungen langer Schwanztypen finden sich in Show-Katalogen ab dem späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert; die Rasse wurde im 20. Jahrhundert schrittweise von nationalen Zuchtvereinen anerkannt und standardisiert. Heute ist sie in vielen europäischen Ländern verbreitet und dank spezieller Zuchtprogramme weltweit in Zuchtclubs präsent.
Detaillierte Beschreibung
Formmerkmale: extrem langer Schwanz, der breit und gleichmäßig ausgestellt wird; der Körper wirkt solid und proportional; Kopf und Schnabel klein bis mittelgroß; Augen lebhaft. Farbe: je nach Linie verschiedene Farbvarianten; Basistöne meist Blau oder Schwarz mit irisierenden Reflexen; Flügel- und Deckfedern kontrastieren, um den Schwanz weiter zu betonen. Nutzungszweck: primär Ausstellungstier; benötigt sorgfältige Pflege während der Mauser, um Schwanzfedern nicht zu beschädigen; ausreichend Raumangebot und ausgewogene Ernährung empfohlen.
Anerkannte Varietäten dieser Rasse
- Pfautaube einfarbig weiß
- Pfautaube schwarz
- Pfautaube dun
- Pfautaube rot
- Pfautaube gelb
- Pfautaube rotfahl und gelbfahl einfarbig
- Pfautaube intensiv und verdünnt lavendel
- Pfautaube mit vollem Mantel
- Pfautaube dunkel gehämmert
- Pfautaube ohne Binden in blau
- Pfautaube silber
- Pfautaube rotfahl
- Pfautaube gelbfahl
- Pfautaube braun
- Pfautaube khaki
- Pfautaube blau gepudert
- Pfautaube indigo mit vollem Mantel
- Pfautaube andalusisch
- Pfautaube homozygot andalusisch in blau
- Pfautaube getigert mit vollem Mantel
- Pfautaube gebandert
- Pfautaube gehämmert
- Pfautaube grison
- Pfautaube andalusisch blau
- Pfautaube homozygot getigert in blau
- Pfautaube weiß mit farbigem Mantel in schwarz
- Pfautaube blau
- Pfautaube umgekehrter Schwanz in allen Farben
- Pfautaube getiegert und gesprenkelt in schwarz
- Pfautaube harlekin
- Pfautaube qualmond
- Pfautaube deroy
- Pfautaube achat in rot und gelb
- Pfautaube kite
- Pfautaube dun gold