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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Der Prager Taumler ist eine kompakte, aktive Taubenrasse, die in Prag für spektakuläre Flugkunst gezüchtet wurde. Mittlere Größe; Gewicht typischerweise 250–350 g; kurzer Schnabel; runder Kopf; breiter Brust. Kennzeichen: kontrolliertes Taumeln im Flug, oft wiederholt. Farbvariationen reich; sozial, gut im Umgang, benötigt regelmäßige Bewegung. Lebenserwartung in der Haltung ca. 6–12 Jahre. Fortpflanzung: gewöhnlich zwei Eier pro Gelege; Brutdauer 17–19 Tage; Ausflügler in der Regel nach 18–23 Tagen.

Detaillierte Herkunft

Herkunft: Entstanden in Prag, Böhmen (heutige Tschechische Republik), durch selektive Zucht von Tummlern im 17. und 18. Jahrhundert; verbreitete sich im Mitteleuropa im 19. Jahrhundert; Anerkennung durch Zuchtverbände und -vereinigungen Anfang des 20. Jahrhunderts. Ziel war akrobatische Flugfähigkeit, weniger Farbe.

Detaillierte Beschreibung

Morphologie: mittelgroß bis groß; kompakter Körperbau; kurzer Schnabel; breite Brust; runder Kopf; helle Augen; Flügel von mittlerer Länge mit kraftvollem Schlag; Schwanz auf Linie mit dem Körper; Gefieder: breite Farbpalette, glatt und glänzend. Verhalten: sehr aktiv, freundlich, benötigt tägliche Übung; Flug: oft 3–8 aufeinanderfolgende Taumler pro Flug, Wendungen und Gleitflüge; Pflege: regelmäßige Reinigung des Taubenschlags, ausgewogene Ernährung, tägliche Flugzeit; Zucht: koppelfreudig, gute Fruchtbarkeit, 1–2 Nestlinge pro Jahr.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse