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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Rassenzusammenfassung

Der Rakovník-Roller ist eine mittelgroße Taube, die in Rakovník in Böhmen (heute Tschechien) entstanden ist. Sie wird für kurze, rasante Rolly-Flüge gezüchtet, mit einer kontrollierten, gleichmäßigen Rolldrehung im Flug. Typisches Gewicht etwa 0,32–0,42 kg; Rolldauer pro Roll ca. 2–6 Sekunden; 4–8 nacheinander folgende Rollen pro Flug. Allgemein ruhig und zutraulich, erfordert jedoch erfahrene Brieflotzenführung und regelmäßiges Training. Farben variieren; mehrere anerkannte Varietäten werden von Züchtern und Vereinen gepflegt.

Ausführliche Herkunft

Ursprung war die Stadt Rakovník in Westböhmen, entstanden aus Zuchtprogrammen der späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts, welche auf zuverlässiges Rollen, Schnelligkeit und Rollkontrolle abzielten. Züchter kreuzten lokale Rolllinien mit anderen Linien, um die Rollleistung zu verbessern. Die Rasse erlangte in den 1920er–1930er Jahren nationale Anerkennung und verbreitete sich anschließend in benachbarte Regionen durch Ausstellungen und private Importe. Mitte des 20. Jahrhunderts wurde sie von nationalen Clubs standardisiert und ist heute in europäischen Brieftabellen weit verbreitet.

Detaillierte Beschreibung

Physisch ist es eine mittelgroße Taube mit kompakter, robuster Erscheinung, kurzem Schnabel und breiter Brust. Das Gefieder ist dicht und glatt, Kopf rund, Augen klar. Typisches Rollen-Verhalten umfasst kurze, schnelle Drehungen, eingeleitet im Fluge und gefolgt von kontrolliertem Gleitflug; diese Blöcke wiederholen sich regelmäßig. Es empfiehlt sich ein großer Briefturm und ein strukturiertes Trainingsprogramm. Farbvarianten sind vielfältig, klassische Muster umfassen Blau-Check, Schecken-Varianten und Unifarben. Insgesamt ist der Rakovník-Roller für erfahrene Züchter geeignet, die ein stabiles Zuchtprogramm und regelmäßige Gesundheitskontrollen bieten können.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse