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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Zusammenfassung der Rasse

Die Wiener Kurzschnabel-Trommeltaube ist eine mittelgroße Ziertaube aus der Gruppe der Tümmler. Sie zeichnet sich durch ihren kurzen Schnabel, einen kompakten Kopf und einen ausgewogenen Körperbau aus. Das Gefieder zeigt eine große Farbvielfalt; im Flug führt sie kurze, schnelle Trommelschläge aus, statt längerer Flüge. Die Haltung ist vor allem im Showbereich verbreitet und eignet sich gut für Zuchtbetriebe und Zierfloh. Fortpflanzung: in der Regel zwei Eier pro Gelege; Brutdauer ca. 17–19 Tage; Jungtiere fliegen nach ca. 18–22 Tagen.

Detaillierte Herkunft

Ursprung: Wien, Österreich, im 19. Jahrhundert; Züchtung durch lokale Züchter, die eine kurze Schnabelform und zuverlässige Tummler-Aktion anstrebten; Verbreitung durch Ausstellungen und Vereine; heute vor allem von Liebhabern der Ausstellungspflege geführt. Anerkannt durch mehrere colombophile Verbände.

Detaillierte Beschreibung

Morphologie: mittelgroßer Körper; kurzer, leicht gebogener Schnabel; kompakter Kopf; Hals moderat lang; Flügel mittlerer Länge, die am Körper anliegen; Schwanz kurz bis mittellang. Gefieder stark variabel mit vielen Farben und Mustern. Augen oft hell (Orange bis Dunkel). Verhalten: im Allgemeinen ruhig und leicht handhabbar; kann für leichte Tumblings trainiert werden. Zuchtanmerkungen: zur Erhaltung des kurzen Schnabelmerkmals Zuchtlinien auswählen, die dieses Merkmal behalten und Kreuzungen mit Langschnäbel-Linien vermeiden. Haltung: gut belüftete Halle, stabile Sitzstangen und ausgewogene Ernährung.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse