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Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.

Zusammenfassung der Rasse

Der Gers-Truthahn ist eine traditionelle französische Erbrahme aus dem Département Gers im Südwesten Frankreichs. Er wird vorwiegend von Kleinbauern und ländlichen Haushalten gehalten und ist geschätzt wegen seines geschmackvollen Fleischs, seiner Robustheit und seiner Fähigkeit, gut auf Weiden zu grasen. Die Rasse wächst langsamer als moderne kommerzielle Hybriden, was zu einer längeren Aufzuchtzeit führt, aber Fleisch mit guter Textur und ausgeprägtem Aroma liefert. Typische Leistungen: Männchen 9–12 kg Lebendgewicht; Weibchen 5–7 kg. Schlachtkörperertrag 60–65% des Lebendgewichts. Hennen legen ca. 60–90 Eier pro Jahr. Marktgewicht in der Regel nach 22–28 Wochen erreicht. Futterverwertung moderat, besonders bei reichlich Weide. Vorteile: überlegener Fleischgeschmack, feste Textur, gute Anpassungsfähigkeit an Kleinstbetriebe. Nachteile: langsameres Wachstum, geringere Verfügbarkeit und höhere Produktionskosten als Industrierassen.

Ausführliche Herkunft

Der Gers-Truthahn entstand in der Gers-Region im Südwesten Frankreichs und wurde von lokalen Züchtern durch Selektion aus einheimischen Truthähnen weiterentwickelt, um dem Klima und den landwirtschaftlichen Praktiken der Region zu entsprechen. Die Rasse wird als Erbrasse anerkannt und durch Zuchtvereine sowie regionale Conservationsprogramme geschützt.Historisch wurde sie für Fleisch und festliche Anlässe verwendet; heute bleibt sie wegen Geschmack und Rusticität geschätzt und wird in kleinen Betrieben gepflegt, die traditionelle Landwirtschaft und lokale Gastronomie priorisieren.

Detaillierte Beschreibung

Morfologie und Konformation: robuster, kompakter Körperbau mit breiter Brust und gut entwickelten Beinen. Gefieder in der Regel hell (cremefarben bis blassweiß) und gelbliche Haut. Männchen größer als Weibchen; deutliche Kehllappenentwicklung. Verhalten und Haltung: gut geeignet für Freilandhaltung, grast gern Insekten und Pflanzen; zutraulich und leicht zu handhaben, Hennen neigen zum Brüten. Wachstum und Reife: Brutreife mit ca. 5–7 Monaten; typisches Schlachtgewicht erreicht man in der Regel nach 22–28 Wochen, abhängig von Fütterung. Zucht: Hennen brüten natürlicherweise; legen 60–90 Eier pro Jahr; Fruchtbarkeit abhängig von Besatz und Lebensraum. Fleischmerkmale: schmackhaftes Fleisch mit fester Textur; Erhalt des Fettgehalts bei Zugang zu Weideland. Erhaltungsstatus: Erb-rasse mit regionalen Conservationsprogrammen; bessere Ergebnisse bei vielfältiger Beweidung und traditioneller Haltung.

Anerkannte Varietäten dieser Rasse