Detailprofil dieser Rasse: Herkunft, Entstehungsjahr, anerkannte Varietäten und offizielle Zulassungen.
Rassenzusammenfassung
Ursprung und Nutzung: Der Sologne Truthahn ist eine traditionelle französische Fleischrasse, die hauptsächlich für Fleisch gezüchtet wird. Sie stammt aus der Sologne-Region in Zentralfrankreich und wird für ihre Robustheit, ihre Eignung zur Freilandhaltung und ihre ausgezeichnete Fleischqualität geschätzt. Typische Merkmale: großer Körper, ruhiges Temperament und überwiegend weißes Gefieder. Wachstum im Vergleich zu modernen Linien moderat; gute Futtereffizienz in Außenhaltung. Indikative Produktionsdaten (variieren je Linie und Management): ausgewachsene Männchen wiegen typischerweise ca. 11-15 kg; ausgewachsene Weibchen ca. 6-9 kg. Eierproduktion pro Henne ca. 60-100 Eier pro Jahr; Brutdauer ca. 28 Tage; Erreichen des Marktgewichts nach ca. 18-26 Wochen unter extensiven Bedingungen.
Ausführliche Herkunft
Ursprung und Geschichte: Die Rasse stammt aus der Sologne-Region und wurde ab dem 18. Jahrhundert von lokalen Züchtern durch Auswahl und Kreuzung mit anderen französischen Linien entwickelt, um Karkassenqualität und Rustikalität zu verbessern. Anerkannt durch nationale Geflügelorganisationen, wird sie heute von regionalen Verbänden und Erhaltungsprogrammen gepflegt. Die Umgebung von Sologne, mit gemäßigtem Klima und Waldgebieten, begünstigte robuste, forschungsmässige Vögel. Typische Haltung in semi-extensiven oder weidebasierten Systemen, mit Fokus auf Fleischqualität und Biodiversität als regionales Erbe.
Detaillierte Beschreibung
Körperliche Merkmale und Haltung: Der Sologne Truthahn ist ein großer, robuster Vogel mit breiter Brust und starken Beinen, geeignet für das Outdoor-Leben. Das Gefieder ist überwiegend weiß, die Haut blass; Kopf und Kehle zeigen typischerweise rote oder rosafarbene Töne. Das Temperament ist in der Regel ruhig und zutraulich, mit gutem Platzbedarf, Futteraufnahme und Anpassungsfähigkeit an Außenbedingungen. Die Haltung betont Schutz, Weidezugang, ausgewogene Ernährung (Mais und Proteinquellen) und regelmäßige Gesundheitschecks. Reproduktion ist zuverlässig in gut gemanagten Beständen; Hennen brüten gut und können mehrere Gelege setzen, was es für Klein- bis Mittelbetriebe geeignet macht. Der Erhaltungsstatus variiert regional, bleibt aber eine geschätzte lokale Erbbiologie für Biodiversität und regionale Gastronomie.